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Open-Graph-Bildformat: PNG vs. JPG vs. WebP

5 min read

Für die meisten Websites ist JPG bei 1200 × 630 px unter 300 KB das beste Open-Graph-Bildformat. Es lädt schnell für Crawler, wirkt scharf in Link-Karten und funktioniert auf jeder Plattform, die og:image ausliest.

PNG und WebP haben klare Einsatzgebiete. Dieser Guide vergleicht alle drei, damit du einmal die richtige Wahl triffst.

Kurzvergleich

FormatIdeal fürTypische Größe bei 1200×630Plattform-Support
JPGFotos, Verläufe, die meisten OG-Bilder80-250 KBUniversal
PNGLogos, Text-Overlays, Flat Graphics200 KB-1 MB+Universal
WebPModerne Stacks, kleinere Dateien50-180 KBGut, nicht überall garantiert

JPG: die Standardwahl

JPEG-Kompression verarbeitet Fotos und weiche Verläufe gut. Social Crawler holen dein Bild beim Scrape übers Netzwerk. Ein 150 KB JPG antwortet schneller als ein 900 KB PNG - weniger Timeout-Risiko.

Wann JPG nutzen

  • Blog-Hero-Bilder
  • Produktfotos
  • Jedes OG-Bild mit fotografischem Inhalt
  • Wenn Dateigröße zählt und keine Transparenz nötig ist

JPG-Einstellungen die funktionieren

Export bei Qualität 80-85 in Photoshop, Figma oder Squoosh. Maße: 1200 × 630 px. Ziel: unter 300 KB, hartes Limit 1 MB.

<meta property="og:image" content="https://example.com/og.jpg">
<meta property="og:image:type" content="image/jpeg">

JPG-Nachteile

Keine Transparenz. Harte Kanten und kleiner Text zeigen Artefakte bei zu niedriger Qualität. Für textlastige Graphics ist PNG sicherer.

PNG: wenn Text scharf bleiben muss

PNG nutzt verlustfreie Kompression. Logos, Typografie und Flat-Color-Designs bleiben crisp. Der Preis ist Dateigröße, besonders bei komplexen Motiven.

Wann PNG nutzen

  • OG-Templates mit großer Headline
  • Brand-Grafiken auf Vollflächen
  • Screenshots mit UI-Text
  • Designs mit Transparenz (selten für OG, aber möglich)

PNG-Einstellungen die funktionieren

Export als PNG-24 bei 1200 × 630 px. Durch TinyPNG o. ä. jagen, wenn die Datei 500 KB überschreitet. Kein PNG für Full-Bleed-Fotos.

<meta property="og:image" content="https://example.com/og.png">
<meta property="og:image:type" content="image/png">

PNG-Nachteile

Große Dateien verlangsamen Crawler-Fetches. Manche Plattformen lehnen Bilder ab, die zu lange laden. Über 1 MB? Wechsel zu JPG oder optimiere aggressiv.

WebP: kleinere Dateien, breiter Support heute

WebP liefert bei ähnlicher Qualität bessere Kompression als JPG und PNG. Die meisten modernen Crawler akzeptieren es - aber „meiste" ist nicht „alle".

Wann WebP nutzen

  • Du kontrollierst den ganzen Stack (Next.js, Vercel, eigene CDN)
  • Dateigröße ist kritisch und du hast Fallback-Tests
  • Dein CDN liefert WebP mit korrektem Content-Type: image/webp

WebP-Einstellungen die funktionieren

Export bei Qualität 80-85, 1200 × 630 px. Response-Header prüfen und Bild im Inkognito-Tab öffnen.

<meta property="og:image" content="https://example.com/og.webp">
<meta property="og:image:type" content="image/webp">

WebP-Nachteile

Ältere Tools und manche Enterprise-Crawler handhaben WebP nicht. Immer mit OpenGraph Check testen, bevor du WebP in Produktion setzt. Im Zweifel: JPG.

Was Plattformen wirklich akzeptieren

Facebook, LinkedIn, X, WhatsApp, Discord und Slack holen og:image per HTTP. JPG und PNG funktionieren 2026 ohne Probleme. WebP klappt auf den meisten, ist aber nicht überall dokumentiert.

Der Content-Type-Header muss zur Datei passen. Eine .jpg mit Content-Type: text/html killt die Vorschau. Gleiches gilt für falsche Extensions am CDN.

In 30 Sekunden entscheiden

  1. Foto oder weiches Motiv? → JPG
  2. Fetter Text und Flat Colors? → PNG (Dateigröße optimieren)
  3. Moderne App, auf allen Zielen getestet? → WebP, optional JPG-Fallback
  4. Unsicher? → JPG bei 1200 × 630, unter 300 KB

Falsches Format aus Versehen

CDN Content Negotiation

Manche CDNs liefern Browsern WebP, Bots JPG - oder umgekehrt. Crawler bekommen ein anderes Format als erwartet. Prüfe die echte Response mit curl -I https://yoursite.com/og.jpg.

Doppelte Extension

og.jpg.webp oder falsch gelabelte Dateien verwirren Validatoren. Saubere Extension, die zu den Bytes passt.

SVG wird nicht unterstützt

Zeig og:image nicht auf SVG. Social Crawler erwarten Rasterformate. Export nach PNG oder JPG.

Format und Maße zusammen

Format ersetzt keine korrekten Maße. Kombiniere dein Format mit 1200 × 630 px aus dem Plattform-Größen-Guide oder dem allgemeinen Größen-Leitfaden.

Optimierungs-Workflow

  1. Design bei 1200 × 630 px in Figma, Canva oder im OG-Bild-Generator.
  2. Export JPG (Standard) oder PNG (textlastig).
  3. Komprimieren mit Squoosh, TinyPNG oder ImageOptim.
  4. Upload ans CDN mit langen Cache-Headern.
  5. og:image auf absolute HTTPS-URL setzen.
  6. Mit OpenGraph Check scannen und Bild-URL im Inkognito-Tab öffnen.

Lädt das Bild trotz richtigem Format nicht, liegt es oft am Server oder CDN. Siehe OG-Bild lädt nicht, nicht Fehlendes OG-Bild beheben (der Artikel behandelt fehlende Tags).

FAQ

Soll og:image PNG oder JPG sein?

JPG für die meisten Sites. PNG, wenn großer Text, Logos oder Flat Graphics JPG-Kompression verschmieren würde.

Unterstützt LinkedIn WebP für og:image?

LinkedIn verarbeitet WebP meist, aber JPG bleibt die sicherste Wahl für maximale Kompatibilität.

Was ist die maximale OG-Bild-Dateigröße?

Unter 1 MB bleiben. 100-300 KB anstreben, damit Crawler vor Timeout fertig sind.

Kann ich AVIF für Open Graph nutzen?

AVIF-Support bei Social Crawlern ist uneinheitlich. Nicht für og:image nutzen, bis du jede Zielplattform verifiziert hast.

Beeinflusst das Dateiformat die Bildmaße?

Nein. Maße sind unabhängig. Immer 1200 × 630 exportieren, egal ob JPG, PNG oder WebP.

Warum sieht mein PNG og:image lokal gut aus, scheitert aber beim Teilen?

Datei zu groß oder CDN liefert Bots einen Fehler. HTTP-Status, Response-Zeit und Content-Type prüfen. Mit OpenGraph Check testen.

Soll ich og:image:type setzen?

Optional, aber hilfreich. Sagt Crawlern das Format vor dem Download. Muss zum echten Dateityp passen.

Fazit

Standard: JPG bei 1200 × 630 px, unter 300 KB. PNG, wenn Text messerscharf bleiben muss. WebP erst nach Bestätigung auf allen relevanten Plattformen. Live-URL mit OpenGraph Check scannen, bevor du teilst.